An ode to coffee * ein Loblied auf den Kaffee

Wow, der erste Blogpost der Challenge und über was schreibe ich? Über das, was gerade direkt neben mir steht natürlich: mein morgendlicher Kaffee.

Denn, desto mehr ich darüber nachdachte, desto mehr fiel mir über ihn ein.

Deshalb hier: 10 Geschichten und tolle Dinge über Kaffee:

  1. ICH denke ja schon immer, ich komme morgens ohne Kaffee nicht aus dem Bett… Da erzählte mir letztens ein Freund, dass er sich vorgenommen hatte für 2019 den fünffachen Espresso morgens auf einen dreifachen runterzuschrauben… und schon fühle ich mich bei Kaffee Nr. 3 am Nachmittag gar nicht mehr komisch 😉
  2. Kaffee verleiht Flüüüügel. (Hm, hat das nicht schon ein Energy Drink mal von sich behauptet?) Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr total übermüdet seid, und es nur Kaffee ist, was euch überhaupt auf den Beinen hält? Das führt zu einem wirklich interessanten Mix aus „mein Körper ist übersensibel“ und „mein Hirn fühlt sich an als wäre es zeitgleich auf Wolken gebettet und von Wolken durchdrungen“ … Nachmachen ohne Gewähr empfohlen!
  3. Instantkaffee. Instantkaffee ist so eine Sache. Man liebt ihn oder man hasst ihn. Dabei gibt es ja nicht EINEN Instantkaffee. Das was ihn wirklich interessant macht sind die „Cappuccino Schoko“ oder „Latte Espresso“ Sorten. Ich glaube ich wusste bis ich 14 oder 15 war gar nicht wirklich, wie „echter Kaffee“ eigentlich schmeckt. Bei uns gab es morgens, weil meine Mutter für sich alleine keine Maschine machen wollte, immer nur Instant Kaffee. Den guten Original 😉 Kaum war ich dem einmal entwachsen ist es mit so vielem von früher: es schmeckt wirklich NUR noch, weil es nach zu Hause schmeckt 😉

    Instantkaffee 2.0 Übersee: wusstet ihr, wo ihr den besten Instant Eiskaffee bekommt? Es ist das Land, welches ja eigentlich die ganze sogenannte „Kultur“ in das Land des Kaffees gebracht hat …

    Griechenland! Wenn ihr dort seid: Nescafé Fredo bestellen – ihr werdet es nicht bereuen!

  4. Kaffee gehört irgendwie zu Instagram dazu. Sei es die morgendliche Story über den bitter nötigen Kaffee, sei es das inszenierte, arrangierte Bild mit wunderschöner geschäumter Milch, am besten mit Muster durch Kakao auf dem hipster Holz Tisch oder das obligatorische Fashiongrammer Bild mit Kaffee in der Hand – ohne Kaffee wäre Instagram bestimmt (!) um die Hälfte aller Bilder beraubt.
  5. Auch bevor Instagram den Kaffee ästhetisch neu inszenierte, übten Medien sich mit ihrer Gehirnwäsche auf unser Kaffee-Verhalten aus. Im Folgenden 4 Beispiele:

    Was fühlt sich besser an als mit Coffee to Go durch die Straßen der geschäftigen Stadt zu laufen? Was für ein Hochgefühl! Die anderen müssen (!) doch sehen, wie wichtig ich bin.

  6. Dazu gehört auch der Gang zum Starbucks Kaffee. Was spricht mehr für „ich gönne mir“ als der Toffee Nut Latte vor Weihnachten? Das toppt natürlich auch den Standart to go Becher, denn wer würde den schon auf Instagram posten? 😉 PS: Mit Starbucks Kaffee Becher dürfen sogar Professor*innen zu spät kommen … habe ich gelernt (!)
  7. à propos Uni: Wenn es nach Serien und Filmen ginge, müssten die besten Klausuren gelernt, die schönsten Texte geschrieben werden in Cafés. Aber stimmt das wirklich? Vielleicht für die erste Stunde. Aber sobald die Bedienung anfängt einen mit Blicken zu durchdringen und hypnotisch entweder dazu zu bewegen, sich weiter mit Koffein vollzuschütten oder gefälligst den Platz aufzugeben, habe zumindest ich keine Konzentration mehr. Vielleicht kommt ja auch daher der eigentliche Starbucks Hype?
  8. Ich bin mir ja immer noch nicht sicher, ob Lorelei und Lorelei (Rory!) aus Gilmore Girls da wirklich immer nur Kaffee trinken oder nicht doch Getränke mit anderem „ich muss mit der Welt klarkommen“ Inhalt. Auf jeden Fall habe ich einen Freund, der, als er mit 12-15 GG schaute, die beiden Loreleien so cool fand, dass er, wie sie, so an die 8 oder 10 Tassen Kaffee am Tag trank

    … anscheinend sind die Zuckungen mittlerweile vorbei …

  9. Ich bin außerdem der festen Überzeugung, dass man sich, egal in welchem Städteurlaub immer Zeit nehmen sollte einen Nachmittag lang im Café zu sitzen. Wo fühlt man sonst die wahre Identität der Stadt, wenn nicht in den kuscheligen Sitzecken, wahlweise mit einem Mochaccino, im Winter oder in den geschäftigen Straßen im Sommer? Perfektes Urlaubs Instagram Bild gleich vorprogrammiert 😉
  10. Kaffee macht Freunde! Ich glaube ich könnte meine Freunde an einem Finger abzählen, wenn ich Kaffeeverabredungen zu Beginn des Semesters oder in der Mittagspause kategorisch abgelehnt hätte. (Randnotiz: die Briten nicht ernst nehmen. Oft verbirgt sich hinter einer Kaffee Einladung eine eigentliche Einladung zum Tee!) Ohne Kaffee lebt es sich definitiv einsamer. Tipp: Den Wolken-Kopf mit pseudo intellektuellen Gesprächen verbinden.

    … oder warum finden alle work meetings beim Kaffee statt? 😉

Fazit:

Kaffee ist einfach toll! Egal ob mit Sirup, Milch, Zucker, Schokolade, bitte bitte nehmt ihn mir nicht weg. Vielleicht könnte man ihn ja auch den braunen Felix Felicis Zaubertrank nennen? Auch wenn eine direkte Korrelation zwischen Glück und Kaffee schwer nachweisbar ist – weglassen ist mir zu riskant!

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Wow it’s the first blogpost of this challenge and what is it about? It’s about what is placed right next to me – my daily morning coffee.

Since, the more I think about it, the more I can find to write about it.

Therefore: 10 stories about coffee:

  1. I used to think that I was the one who cannot get up without my full mug of coffee. However, a few weeks ago a friend told me he just cut short his 5 espresso shots in the morning down to 3. That made my third coffee that day taste so much ore righteous.
  2. Coffee makes you flyyyyy. Do you know this feeling when you’re already totally tired out and it’s only coffee that makes you keep standing? This results in a weird mix of ‚my body is hypersensitive‘ and ‚my brain feels like it’s simultaneously walking on clouds and permeated by clouds‘. Please do try this at home (no liability assumed)!
  3. Instant coffee. Instant coffee is a special thing. Either you love it or you hate it. But, there is not this ONE instant coffee. What makes it really interesting are the ‚cappuccino chocolate‘ and ‚latte espresso‘ versions. I used to only instant coffee when I was younger, since my mum decided not to put the machine on for her alone. We had the original, real instant taste 😛 as soon as I left home it became what it is like with so many other things: it only tastes good because it reminds you of home. Instant coffee 2.0 abroad: Do you know where you can get the best instant coffee? It’s in this legendary land which brought all this so called ‚culture‘ to the ‚land of coffee‘ ——— it’s Greece! If you’re there: order Nescafé Fredo, you definitely won’t regret it.
  4. Coffee somehow belongs to Instagram. No matter if it is the daily morning coffee posted in your story, or the composed picture with beautifully steamed milk, ideally with a picture in cocoa put onto the hipster wooden table or the obligatory fashiongrammer pic holding coffee in a fancy cafe – without coffee, instagram would definitely (!) loose half of its content.
  5. However, even before Instagram changed the aesthetics of coffee forever, media influenced our perception of and behaviour with coffee. What follows are 4 examples: What is better than to walk the streets with you coffee to go cup? What a pleasure! The others have (!) to see how important I am.
  6. This includes the trip to Starbucks coffee. What says more ‚I treat myself‘ than the toffee nut latte before Christmas? This even tops the standard to go cup. Who would ever post a picture of that one on Instagram? PS: Carrying a Starbucks cup even professors are allowed to come late, or so I learned…
  7. Apropos University. If serials and movies are right, the best exams and most lovely texts would come from working in cafes. But is this rally true? Maybe for the first hour. But as soon as the waiter*waitress start trying to hypnotise you either to fill yourself with more caffeine or finally leave the place, my concentration suddenly vanishes. Maybe that’s why people still go to Starbucks?
  8. I am still not quite sure if Lorelei and Lorelai (Rory I mean :P) from Gilmore Girls really only drink coffee all the time or maybe another ‚I need to handle this world‘-content. However, I have a friend who, when he watched GG in his early teens, just loved the two Loreleis so much that he, like them, drank 8 or 10 cups of coffee a day… according to him, the weird shaking stopped some time ago.
  9. I am am also quite sure that, no matter which city you visit, you need to spend one afternoon in a cafe. Where else can you feel the true identity of a city, if not by sitting in cozy coffee corners with a mocchaccino in winter, or in a cool street cafe in summer? Perfect vacation Instagram picture promised! 😉
  10. Coffee makes friends! I do believe that I could count my friends on one finger of one hand, if I categorically declined all coffee invitations. (Side Note: do not trust the Brits! They mean tea when they say coffee!) Without coffee life would definitely be more lonely. Tip: combine the cloudy head with pseudo intellectual conversations and ta da – you got a standard work meeting!

Conclusion:

Coffee is just wonderful. It doesn’t matter if you drink it with sirup, milk, sugar, chocolate or all of them, please world, don’t take us the coffee away!

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