I am back!

I am back!

Hallihallo!

Nein, ich schreibe diesen Blogpost nicht genau jetzt, weil ich mich vor meinem Essay drücke. Das wollte ich nur kurz festhalten.

Seit mittlerweile zwei Monaten bin ich in diesem wunderschönen Land nördlich von England. Seit zwei Monaten drücke ich mich davor weiterzuschreiten. Rede mich damit raus, dass ich nicht wüsste in welcher Sprache ich weiterschreiben soll (Deutsch, Englisch, beides?). Seit zwei Monaten schreibe ich interessante Ideen in mein Bulletjournal, ja habe sogar schon eine zweite Seite begonnen. Abgetippt habe ich nichts. Doch damit ist jetzt Schluss!

I AM BACK!

Mit Ausrufezeichen! Ganz vielen!!!

Vielleicht damit ich mich drücken kann, jetzt auch wieder weiterzumachen.

Warum jetzt?

Überall bin ich von der Diskussion über das neue Gesetz zum Dritten Geschlecht umgeben. Und es ist das erste mal seit 2 Monaten, dass ich mich in der Diskussion beteilige. That’s a sign! I am back! Ich will wieder schreiben, ich will euch wieder meine Meinung aufdrücken 😉

Manchmal ist es einfach egal, wie viele Ideen man hat, wenn man sie einfach nicht umsetzen kann. Wenn irgendetwas fehlt.

In meinem Fall die Abneigung diesen Essay zu schreiben. Ja ich gebe es zu, ich drücke mich – aber es ist sinnvoll!

I AM BACK!

Und ich freue mich ja so!

Weshalb? Weil diese Themen auf euch warten:

Sexismus in Serien – darf ich das jetzt gut finden?

Feminismus und Wissenschaft

#keinehaarekeinelikes – mal wieder ich und meine Haare

Fitnessstudio und Feminismus?

Verhütung, Mütter* und diese anderen Frauendinge (als ob das Männer nicht betreffen würde!)

Ebenso wie Reihen zu:

Gender History, insights to my Essays und meiner Masterarbeit

Feminismus und Idole

 

I AM BACK!

For good? Hopefully! Ich kann mir und euch nicht versprechen, jetzt wieder regelmäßig zu schreiben, denn ich habe gemerkt: Das kann ich einfach nicht. Wenn ich schreibe, dann schreibe ich. Wenn nicht, dann nicht. Davon geht die Welt nicht unter. Dafür gibt’s genug andere Gründe!

PS: Somehow, don’t know why wurde es dann doch einfach die Sprache, die ich gerne spreche, weil ich so schreibe, wie ich spreche. Die Sprache, in der ich mich wohl fühle, auch wenn mich das wohl einer großen Leserschaft beraubt: Deutsch mit ein paar Englischen Wörtern, sorry, aber das bekomme ich nach zwei Monaten voller „Heya“ (schottische Begrüßung) nicht mehr raus.

PPS: Die neue Facebook-Seite ist open für alle! Posted was das Zeug hält 😉

PPPS: Schaut mal, was WordPress mir hier vorgeschlagen hat:

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Wer also eine arme Student*in unterstützen will …. 😛

PPPPS: Dann mache ich mich mal an den Essay…

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Langer Kommentar zu einem alten Hut: Frauen, Männer und der Sommer Teil 2

Langer Kommentar zu einem alten Hut: Frauen, Männer und der Sommer Teil 2

Der Sommer ist gefühlt zwar fast vorbei (leider), dieses Thema aber noch lange nicht (leider auch: leider)…

Teil zwei dieser Reihe sollte eigentlich ein ganz anderes Thema werden, und auf dieses hier wäre ich von selbst glaube ich auch gar nicht gekommen, aber wie ich zu einer Freundin immer sage: „Der Blogpost schreibt sich von ganz alleine!“

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Fuck Fashion? Wie der Feminismus mich rettete – oder: nicht nur Instagram ist irgendwie fake – Studierende sind es auch!

Fuck Fashion? Wie der Feminismus mich rettete – oder: nicht nur Instagram ist irgendwie fake – Studierende sind es auch!

Zeitgleich mit diesem Post geht das obige Bild auch auf Instagram online. Und das nicht ohne Grund: Danach wird es keine „Fashionbilder“, keine Werbung mehr für alles hier im Post als negativ beschriebenes mehr geben, und auch die Listen der von mir abonnierten Seiten wurde schon ausgemistet.

Aber warum? Woher der Wandel? Ist es wirklich ein Wandel oder wenn ja, was? Heißt das jetzt, dass ich gar keine Bilder mehr von mir posten werde oder dass ich nie wieder shoppen gehe oder was?

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Kurzer Kommentar zu einem alten Hut: Frauen, Männer und der Sommer Teil 1

Kurzer Kommentar zu einem alten Hut: Frauen, Männer und der Sommer Teil 1

26. Juni, kurz nach 14.00 Uhr. Noch drei Tage bis zur Premiere des Open-Air Theaterstücks. Der Bühnen- und Technikaufbau ist in vollem Gang, die Sonne brennt vom Himmel, es sind mindestens 40° im Schatten.

Gut, 40° sind vielleicht übertrieben, aber auf jeden Fall ist es verdammt heiß, alle schleppen schwitzend Scheinwerfer und würden einen leichten Schneeregen zur Abkühlung sehr begrüßen. Zur Not täte es auch ein Hagelschauer.

Kurz gesagt: die Hitze bewegt sich für uns alle am Rande des Erträglichen und dann passiert es: (im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich vermutlich schon darauf gewartet habe) Der erste hitzegeplagte Schauspieler zieht sein T-Shirt über den Kopf und die anderen ziehen nach. Ich auch. Ich meine, wo ist das Problem?

Später habe ich mit Freund*innen über die Situation gesprochen. Am häufigsten bekam ich zu hören: „Solange du noch einen BH anhattest ist das ja auch nur halb so schlimm.“

Aber: Halb so schlimm wie was? Und wieso schlimm? Und wäre es ohne BH dann doppelt so schlimm gewesen? Weil weibliche Brustwarzen im Gegensatz zu männlichen bekanntermaßen eine ernstzunehmende Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen?

Seitdem überlege ich, ob ich ihn nicht doch besser auch ausgezogen hätte. Denn es ging mir, wenn ich ehrlich bin, schon ein bisschen ums Prinzip.

Schließlich fand ich es schon als Kind unfair, dass Jungs auch ohne Oberteil Fußball spielen dürfen, oder, dass ich ab irgendeinem Zeitpunkt einen Badeanzug anziehen sollte, statt einer Badehose. Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Badeanzüge eigenen sich vermutlich besser für Kopfsprünge vom 3 Meter Brett als Badehosen, aber sie machen eben einen Unterschied.

In der Situation selbst gehen die Reaktionen auseinander. Es gibt einen großen Teil Belustigung, viel zustimmendes Nicken und einiges an Irritation. Nur unbemerkt bleibt die Aktion eigentlich von niemandem.

„Was geht denn bei dir ab?“, lautet die fassungslose und belustigte Frage eines Schauspielkollegen. Vor lauter Überraschung hat er seinen eigenen nackten Oberkörper scheinbar völlig vergessen.

„Das gleiche wie bei dir“, antworte ich und hieve den Scheinwerfer auf meine „nur halb so schlimme“ Schulter.

 


 

Kurzer Kommentar zu einem gerade gefundenen Beitragsbild (von flummidreams):

Nachdem der Artikel hier eingegangen war, fehlte nur noch eines: ein passendes Titelbild! Leider hatte ich diesmal selbst keine Bilder, die passen würden, weshalb ich mich im großen, bösen aber bilderreichen Internet auf die Suche machte. Belohnt wurde ich mit dem Bild, welches ihr hier sehen könnt (www.glamour.de). Es bildet zwar nicht exakt die gleiche Begebenheit ab, zeugt aber von der gleichen dahinter liegenden Logik:

Da zeigt man eine Szene, die nah am Sex ist und dann? Ist es natürlich schlimmer, wenn die Frau kein Oberteil an hätte. Alles klar.

Btw: Nur, weil Frau keinen BH anhätte, signalisiere sie damit auch nicht gleich sexuelle Verfügbarkeit.

Was alles in „sexistische Kackscheisse“ und „ich als Frau“ hineininterpretiert werden kann – oder: Wann man die Twitterbenachrichtigungen ausschalten sollte

Was alles in „sexistische Kackscheisse“ und „ich als Frau“ hineininterpretiert werden kann – oder: Wann man die Twitterbenachrichtigungen ausschalten sollte

Am Wochenende war es so weit – der Social Media Dream schlechthin ging für eine Freundin von mir in Erfüllung (*hust*): Es war ein ganz normaler Samstag, aber schon eine spontane Handlung, zwei Bilder und einen Twitter Post später wurde sie zu einer kleinen Twitter Berühmtheit. Selbst eine Freundin, die fast keinen deutschen Twitter Accounts folgt bekam nach ein paar Stunden diesen Post zu sehen:

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https://twitter.com/hibiskuspark/status/886232061660540928

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Damen- und Herrenräder und die Sache mit dem Labelling

Damen- und Herrenräder und die Sache mit dem Labelling

Mein Fahrrad hat sich noch nie so sehr wie ein „Damen-Stadt-Rad“ angefühlt wie diese Woche… da es zwei Wochen lang kaputt war (ok ich hätte es vielleicht nicht erst nach zwei Wochen in die Werkstatt bringen können aber sei’s drum 😉 ) hatte ich das Mountainbike eines Bekannten so lange ausgeliehen. Und es war (natürlich, weil ich bin ja winzig) nicht nur viel zu groß, auch der Lenker ist ganz anders gebogen und der Sattel war unglaublich hart und unbequem.

Als ich mich also endlich wieder auf mein Rad setzen konnte, war mein erster Gedanke: huch – fehlt da Luft im hinteren Rad? Nein: 1. war der Sattel einfach viel weicher, weshalb ich ein bisschen einsank, 2. war der Sattel tiefer als der Lenker, weshalb ich gerade sitzen konnte und 3. musste ich nicht mehr auf Zehenspitzen in the Pedale treten.

Nein, hier soll es nicht darum gehen wie sehr man Verkörpertes erst merkt, wenn es sich verändert (spannendes Thema nichtsdestotrotz!), sondern dass ich das Rad dadurch das erste mal so richtig als Damenrad wahrgenommen habe! (Btw: Das war gar kein so angenehmes Gefühl, das Mountainbike war wesentlich cooler 😉 … wenn ich auf dem doch nur auch freihändig hätte fahren können 😛 )

Versteht mich nicht falsch – ich liebe mein Fahrrad! Oder eher das meiner Mutter, das ich vor ein paar Jahren für meine Uni Stadt bekommen habe, da mein altes kaputt war. Es fährt sich wie auf Wolken! Aber in dieser Situation musste ich an damals denken, ich denke in etwa da, als ich mein letztes Rad (mit 12?) bekommen habe. Das war ein „Trecking Bike“, also Mix aus Mountainbike und doch irgendwie Stadtrad, also doch recht dicke Räder und bisschen Federung, aber Gepäckträger und Schutzbleche. Als wir im Laden waren gab es davon auch zwei unterschiedliche Fassungen, eines mit der „normalen“ waagrechten Stange des Herrenrades und meines, das die Stange etwas schräg drin hatte, aber nicht ganz so schräg wie bei Mamas Damenrad. Ich glaube da ist mir der Unterschied das erste Mal so richtig aufgefallen.

Übrigens typisch: Mir wurde natürlich nur das mit der schrägen Stange zum probieren im Fahrradladen vom Verkäufer hingestellt – ganz der Norm entsprechend.

Ich kann mich noch ganz genau an meinen (doch recht kindlich amüsanten) Gedankengang von damals erinnern: „Also ich mag die schräge Stange, so kann ich viel besser auf und absteigen oder anhalten (Ja ich Tollpatsch kann nicht aufsteigen indem ich mein Bein über das Rad schwinge – meistens fallen Rad und ich gemeinsam um). Aber wieso ist das gerade für Männer anders? Wenn die mit ihrem Rad so absteigen muss das doch weh tun!“ ^^

Da ich länger nicht mehr darüber nachgedacht hatte (warum auch Normen hinterfragen?^^) kam diese Frage also letzte Woche wieder auf. Und in diesem Moment beantwortete sie sich von selbst durch eine vorbeifahrende Frau mit Rock!

So – Frage der kleinen Jessi ist beantwortet, die große Jessi hat jetzt aber eine neue: Was soll der kack? So schön es ist in Downton Abbey Edith mit ihrem langen Rock in den 1920er Jahren Fahrradfahren zu sehen, wir haben nicht mehr 1924! Vielleicht übertreibe ich (ganz sicher) und unterschiedliche Fahrräder sind jetzt bestimmt kein Weltuntergang, aber es war mal wieder ein Beispiel dafür, wie stark gegendert unsere Konsumkultur ist, und wie diese Einteilung bestimmend ist! Natürlich fährt es sich mit Rock bei einer schrägen Stange leichter (aber auch nur, wenn der eng oder lang ist und mal ganz ehrlich ich hab noch keine Frau im „Rock-Anzug“ Fahrradfahren sehen …), aber wieso das Labelling, wieso ist die Stange beim „Herrenrad“ überhaupt waagerecht? Ja, vielleicht hätte die kleine Jessi lieber ein anderes Rad gehabt – wir werden es wohl nie erfahren …

 

Und um zum Abschluss noch meinen liebsten Satz aus einem der von mir zuletzt gelesenen Bücher zu zitieren:

(Kontext: Vergeschlechtlichung der Produkte im Drogeriemarkt)

„Es scheint nun, dass diese Vergeschlechtlichung der Produkte von den Kunden und Kundinnen nicht wirklich als negativ oder unangenehm erfahren wird. Müssen wir uns den Drogeriemarkt also wirklich als eine grausamen Ort vorstellen? Ich glaube schon.

(aus: Roedig, Andrea (2010): „Bipa, Conrad, Möbelix. Das Geschlecht des Kapitalismus“, in: Sighard Neckel (Hrsg.): Kapitalistischer Realismus. Von der Kunstaktion zur Gesellschaftskritik, Frankfurt: Campus, S. 197-215.)

PS – weil witzig: Danke an eine aufmerksame ältere Frau am Tischen neben uns an einem unserer letzten Abende des feministischen Salons, die nach meinen Ausführungen zu Kapitalismus und Geschlechterrollen als Wunschthema meiner Masterarbeit zu uns kam, mir einen Zettel mit der Literaturangabe gab und sagte: „Da Sie sich so für das Thema interessieren, hier ist noch ein Buchvorschlag – viel Spaß beim Lesen!“ Solche Mitmenschen sind die Besten! ❤

 

PPS – weil Sprache wichtig ist: Ich finde es sowohl bezeichnend als auch beunruhigend, dass meine Worterkennung hier „Vergeschlechtlichung“ nicht kennt!

 

 

Wonder Woman the Movie

Wonder Woman the Movie

… or: putting together the brilliance of Superman for the athmosphere and a bit of Downton Abbey for the setting and the humor, mixing it with a squeak with pleasure of mine spotting a tiny Harry Potter connotation and an impression of Lord of the Rings as the icing on the cake …

to make a movie I want to equally love and hate but – and I am so sorry – can only love!

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