Captain Mar-Vell (ous?)

(No spoilers)

Last Friday I told a friend I was going to see Captain Marvel on Monday. She told me she already read reviews and they said it’s not supposed to be such a great movie – only if you were to see it because you have seen all of them. That was my original plan. I wanted to see what this superhero can do to save the world which has been destroyed at the end of „Infinity War“.

But – to quote another friend:

„All the reviews are just assholes who can’t handle a woman in a main role who never shows any skin and has a friendship with a man and a female friend“

And damn right she is!

This is the best movie I have ever seen. I am not joking. (Well maybe if you exclude Superman 1 – but that’s another topic)

Here come 5 reasons why:

5. We finally know what happened to Fury’s eye.

4. My DC heart bleeds, thinking that it seems like Marvel just waited for DC to make all the mistakes (Wonderwoman) you can make and look out for the good bits (Green Lantern) and then made the best female-human superhero ever!

3. I thought „Infinity War“ was the combination of all of Marvel’s best parts. But that’s only due to the characters. What makes Marvel „Marvel“ is all included in Captain Mar-Vell(ous)!

-Nick Fury

-Animals (or whatever species they are)

-Best use of music, singing and dancing!

2. It wasn’t useless to succeed with watching Marvel’s Agent of SHIELD(watch it if you haven’t). Finally everything made sense and Marvel’s Cinematic Universe it was made to be. And thus, it became the full round up story what made Harry Potter, Game of Thrones and all the others so perfect.

1. There is no love interest whatsoever. And THIS is how you should make a a female superhero movie which you do not want to label as such. It is so hard to create a story for a female lead without getting into trouble some way or the other. But this was perfect. Base your story on teacher – student, as well as friendship relations and you got your unproblematic feminist superhero.

– Maybe male superhero movies should try the same, so female „sidekicks“ can be more than the love interest 😉 (Aquaman)

I just recognised that at least 2 of these reasons are due to the fact that I have seen all of the other movies and series. But even if you haven’t – you will love it – promise! You can even start with this one, and then watch all the others, since you now want to get all the hints 😉 If you want to see this movie and have a little bit of interest in superheroes, with this one you are getting the best of all combined!

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Wissenschaftler*innen in die Öffentlichkeit!

Nicht nur die Tatsache, dass ich heute unter anderem Dr. Michael Blume (Hier zum Blog) in einer Podiumsdiskussion sehen und hören durfte, der sich im allgemeinen sehr um die Übersetzung religionswissenschaftlicher Fragestellungen und Problematiken in den gesellschaftlichen Diskurs bemüht; nicht nur der Lesekreis heute Abend, in dem wir uns jeden Mittwoch mit den Denkern (sic!) der Neuen Rechten beschäftigen; nicht nur ständige Diskussionen über Feminismus und Judith Butler; nicht nur andauernde Rechtfertigungen vor einigen Familienmitgliedern, warum ich denn so was total sinnvolles wie Religionswissenschaft und Gender History studiere; nein: alles zusammen bringt mich zu diesem Appell! Wissenschaftler*innen, ab mit euch in den öffentlichen Diskurs!

Nicht nur, dass es niemandem nützt, wenn wir alles in geschlossener Gesellschaft in unserem pseudo Elfenbeinturm diskutieren; nicht nur, dass, wenn wir uns nicht selbst erklären, es andere stattdessen (falsch) tun. Nicht nur, dass ich immer noch an einen wissenschaftlichen Ethos glaube, der nicht „Wissen“, sondern Kritik anbringt.

Wem nützt denn die Wissenschaft, wenn sie sich nicht mit der Gesellschaft beschäftigt? Und eine Wissenschaft, die sich mit der Gesellschaft beschäftigt, muss fähig sein, die Sprache der Gesellschaft nicht nur zu verstehen, sondern auch sprechen zu können.

Dabei geht es mir nicht nur (aber auch) darum, Bachelor Studierende mitzunehmen, sondern vor allem darum, anderen nicht die Bühne zu überlassen, sondern (in Elle Woods Worten) die eigene Stimme sprechen zu lassen. Oder in Butlers Worten: lasst uns die Worte zurücknehmen, die von den anderen eingenommen wurden.

Lasst uns die wissenschaftliche Deutungshoheit zurückholen, aber lassen wir dabei den Elfenbeinturm zurück!

I am back!

Hallihallo!

Nein, ich schreibe diesen Blogpost nicht genau jetzt, weil ich mich vor meinem Essay drücke. Das wollte ich nur kurz festhalten.

Seit mittlerweile zwei Monaten bin ich in diesem wunderschönen Land nördlich von England. Seit zwei Monaten drücke ich mich davor weiterzuschreiten. Rede mich damit raus, dass ich nicht wüsste in welcher Sprache ich weiterschreiben soll (Deutsch, Englisch, beides?). Seit zwei Monaten schreibe ich interessante Ideen in mein Bulletjournal, ja habe sogar schon eine zweite Seite begonnen. Abgetippt habe ich nichts. Doch damit ist jetzt Schluss!

I AM BACK!

Mit Ausrufezeichen! Ganz vielen!!!

Vielleicht damit ich mich drücken kann, jetzt auch wieder weiterzumachen.

Warum jetzt?

Überall bin ich von der Diskussion über das neue Gesetz zum Dritten Geschlecht umgeben. Und es ist das erste mal seit 2 Monaten, dass ich mich in der Diskussion beteilige. That’s a sign! I am back! Ich will wieder schreiben, ich will euch wieder meine Meinung aufdrücken 😉

Manchmal ist es einfach egal, wie viele Ideen man hat, wenn man sie einfach nicht umsetzen kann. Wenn irgendetwas fehlt.

In meinem Fall die Abneigung diesen Essay zu schreiben. Ja ich gebe es zu, ich drücke mich – aber es ist sinnvoll!

I AM BACK!

Und ich freue mich ja so!

Weshalb? Weil diese Themen auf euch warten:

Sexismus in Serien – darf ich das jetzt gut finden?

Feminismus und Wissenschaft

#keinehaarekeinelikes – mal wieder ich und meine Haare

Fitnessstudio und Feminismus?

Verhütung, Mütter* und diese anderen Frauendinge (als ob das Männer nicht betreffen würde!)

Ebenso wie Reihen zu:

Gender History, insights to my Essays und meiner Masterarbeit

Feminismus und Idole

 

I AM BACK!

For good? Hopefully! Ich kann mir und euch nicht versprechen, jetzt wieder regelmäßig zu schreiben, denn ich habe gemerkt: Das kann ich einfach nicht. Wenn ich schreibe, dann schreibe ich. Wenn nicht, dann nicht. Davon geht die Welt nicht unter. Dafür gibt’s genug andere Gründe!

PS: Somehow, don’t know why wurde es dann doch einfach die Sprache, die ich gerne spreche, weil ich so schreibe, wie ich spreche. Die Sprache, in der ich mich wohl fühle, auch wenn mich das wohl einer großen Leserschaft beraubt: Deutsch mit ein paar Englischen Wörtern, sorry, aber das bekomme ich nach zwei Monaten voller „Heya“ (schottische Begrüßung) nicht mehr raus.

PPS: Die neue Facebook-Seite ist open für alle! Posted was das Zeug hält 😉

PPPS: Schaut mal, was WordPress mir hier vorgeschlagen hat:

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€1,00

Wer also eine arme Student*in unterstützen will …. 😛

PPPPS: Dann mache ich mich mal an den Essay…

Langer Kommentar zu einem alten Hut: Frauen, Männer und der Sommer Teil 2

Der Sommer ist gefühlt zwar fast vorbei (leider), dieses Thema aber noch lange nicht (leider auch: leider)…

Teil zwei dieser Reihe sollte eigentlich ein ganz anderes Thema werden, und auf dieses hier wäre ich von selbst glaube ich auch gar nicht gekommen, aber wie ich zu einer Freundin immer sage: „Der Blogpost schreibt sich von ganz alleine!“

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Kurzer Kommentar zu einem alten Hut: Frauen, Männer und der Sommer Teil 1

26. Juni, kurz nach 14.00 Uhr. Noch drei Tage bis zur Premiere des Open-Air Theaterstücks. Der Bühnen- und Technikaufbau ist in vollem Gang, die Sonne brennt vom Himmel, es sind mindestens 40° im Schatten.

Gut, 40° sind vielleicht übertrieben, aber auf jeden Fall ist es verdammt heiß, alle schleppen schwitzend Scheinwerfer und würden einen leichten Schneeregen zur Abkühlung sehr begrüßen. Zur Not täte es auch ein Hagelschauer.

Kurz gesagt: die Hitze bewegt sich für uns alle am Rande des Erträglichen und dann passiert es: (im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich vermutlich schon darauf gewartet habe) Der erste hitzegeplagte Schauspieler zieht sein T-Shirt über den Kopf und die anderen ziehen nach. Ich auch. Ich meine, wo ist das Problem?

Später habe ich mit Freund*innen über die Situation gesprochen. Am häufigsten bekam ich zu hören: „Solange du noch einen BH anhattest ist das ja auch nur halb so schlimm.“

Aber: Halb so schlimm wie was? Und wieso schlimm? Und wäre es ohne BH dann doppelt so schlimm gewesen? Weil weibliche Brustwarzen im Gegensatz zu männlichen bekanntermaßen eine ernstzunehmende Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen?

Seitdem überlege ich, ob ich ihn nicht doch besser auch ausgezogen hätte. Denn es ging mir, wenn ich ehrlich bin, schon ein bisschen ums Prinzip.

Schließlich fand ich es schon als Kind unfair, dass Jungs auch ohne Oberteil Fußball spielen dürfen, oder, dass ich ab irgendeinem Zeitpunkt einen Badeanzug anziehen sollte, statt einer Badehose. Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Badeanzüge eigenen sich vermutlich besser für Kopfsprünge vom 3 Meter Brett als Badehosen, aber sie machen eben einen Unterschied.

In der Situation selbst gehen die Reaktionen auseinander. Es gibt einen großen Teil Belustigung, viel zustimmendes Nicken und einiges an Irritation. Nur unbemerkt bleibt die Aktion eigentlich von niemandem.

„Was geht denn bei dir ab?“, lautet die fassungslose und belustigte Frage eines Schauspielkollegen. Vor lauter Überraschung hat er seinen eigenen nackten Oberkörper scheinbar völlig vergessen.

„Das gleiche wie bei dir“, antworte ich und hieve den Scheinwerfer auf meine „nur halb so schlimme“ Schulter.

 


 

Kurzer Kommentar zu einem gerade gefundenen Beitragsbild (von flummidreams):

Nachdem der Artikel hier eingegangen war, fehlte nur noch eines: ein passendes Titelbild! Leider hatte ich diesmal selbst keine Bilder, die passen würden, weshalb ich mich im großen, bösen aber bilderreichen Internet auf die Suche machte. Belohnt wurde ich mit dem Bild, welches ihr hier sehen könnt (www.glamour.de). Es bildet zwar nicht exakt die gleiche Begebenheit ab, zeugt aber von der gleichen dahinter liegenden Logik:

Da zeigt man eine Szene, die nah am Sex ist und dann? Ist es natürlich schlimmer, wenn die Frau kein Oberteil an hätte. Alles klar.

Btw: Nur, weil Frau keinen BH anhätte, signalisiere sie damit auch nicht gleich sexuelle Verfügbarkeit.

Was alles in „sexistische Kackscheisse“ und „ich als Frau“ hineininterpretiert werden kann – oder: Wann man die Twitterbenachrichtigungen ausschalten sollte

Am Wochenende war es so weit – der Social Media Dream schlechthin ging für eine Freundin von mir in Erfüllung (*hust*): Es war ein ganz normaler Samstag, aber schon eine spontane Handlung, zwei Bilder und einen Twitter Post später wurde sie zu einer kleinen Twitter Berühmtheit. Selbst eine Freundin, die fast keinen deutschen Twitter Accounts folgt bekam nach ein paar Stunden diesen Post zu sehen:

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https://twitter.com/hibiskuspark/status/886232061660540928

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